Ernährung

   
Allgemein Spezielles Rezepte
     
Ein erster großer Schritt zu einer besseren Ernährung ist eine ausgewogene Kombination verschiedener Nahrungsmittel.
Mit Hilfe der Ernährungspyramide können Sie die empfohlene Zusammenstellung Ihrer täglichen Lebensmittel überprüfen. Lebensmittel werden demnach in 7 Gruppen aufgeteilt. Aus den Einzelnen Segmenten können Sie den täglichen Bedarf der verschiedenen Nahrungsmittel erkennen. Die Segmentgröße stellt dabei keine exakte Quantifizierung der Gruppen dar, sondern symbolisiert lediglich die Bedeutung der Gruppen für eine vollwertige Ernährung.
 

Öle, Fette und Nüsse sollten Sie möglichst wenig essen. Täglich höchstens 40g Streich- oder Kochfett: z.B. 2 Esslöffel Butter oder Margarine und 2 Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl.

Fleisch, Eier und Geflügel sollten auf maximal 2-3 Portionen pro Woche reduziert werden. Bevorzugen Sie Seefisch, denn dieser ist reich an Jod und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Milch oder Milchprodukte sollten täglich maximal 2-3 Portionen zugeführt werden. Z.B. 1/4 Liter Milch und 3 Scheiben fettarmer Käse

Gemüse, Salat und Obst sollten Sie mehr verzehren. Als Faustregel gilt täglich 3-5 Portionen Gemüse und Salat und 2-4 Portionen Obst.

Kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Brot, Getreide, Reis und Nudeln machen den größten Teil an täglichen Portionen (6-11) unserer Ernährung aus. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte.

Mineralstoffreiche Getränke sollten Sie täglich ca.9 Gläser (ca.1,5 Liter Flüssigkeit) zuführen. Ideal ist Wasser, Mineralwasser, ungesüßter Kräuter- und Früchte-Tee, Gemüsesaft sowie verdünnter Obstsaft. Kaffee sollten Sie nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

   

Fit, gesund und schön mit Vitaminen und Mineralstoffen

 

Sie helfen gegen Erkältungen und Grippe, verzögern den Alterungsprozess und halten uns fit. Ohne ausreichend Vitamine und Mineralstoffe ginge es mit dem Menschen schnell bergab. Fehlt Vitamin C kommt es zum gefürchteten Skorbut, fehlt Vitamin D droht Osteoporose, ein Mangel an Vitamin B12 führt zu Blutarmut und bei einer Unterversorgung mit Jod streikt die Schilddrüse.

Erstaunlich: Trotz aller wissenschaftlicher Fortschritte, arbeiten die Forscher immer noch daran herauszufinden, wie viel von den einzelnen Substanzen der Körper tatsächlich braucht, um gut funktionieren zu können. Das ist nämlich schwieriger als es sich anhört. Grund: Der Stoffwechsel ist von Mensch zu Mensch verschieden, der Bedarf abhängig von Beruf, körperlicher Anstrengung, Alter und Erbanlagen. Doch eines ist sicher: Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig! Bei einer gesunden Ernährung dürfen sie nicht fehlen.

Schöne Haut und straffes Bindegewebe

Vitamine werden in wasser- und fettlösliche Verbindungen eingeteilt. Zu den fettlöslichen gehören die Vitamine A, D, E und K zu den wasserlöslichen die Vitamine B1, B2, B6, B12 und C sowie Niazin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure. Zusammen mit dem Vitamin C bildet die große Gruppe der B-Vitamine die Alleskönner für das Immunsystem. Sie wehren freie Radikale ab, verwerten Eisen und sorgen für ein straffes Bindegewebe. Die vier fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sind genau in dieser Reihenfolge zuständig für gesunde Haut, Schleimhautfunktion und Sehleistung, Kalziumstoffwechsel und Knochenbildung sowie Blutgerinnung.

Ein Zuviel kann schaden

Bei Mineralstoffen handelt es sich um anorganische Mikronährstoffe, die im Körper in unterschiedlichen Mengen vorhanden sind und auch mit der Nahrung in unterschiedlichen Mengen zugeführt werden müssen. Deshalb spricht man von Mengen- und Spurenelementen. Zu den wichtigsten Mineralstoffen gehören Magnesium und Eisen. Sie sorgen für ein optimales Zusammenspiel von Nerven und Muskeln, dienen als Aufbauelemente für den Blutfarbstoff und damit für den Sauerstofftransport im Körper.
Meist reichen winzige Mengen, um den Bedarf zu decken. Wer körperlich viel leistet, hat allerdings einen Mehrbedarf.
Aber auch ein Zuviel kann schaden. Bei Megadosen von Vitamin A oder D kann es zu so genannten Hypervitaminosen kommen. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Hautveränderungen Haarausfall, Erbrechen, Lebervergrößerung und schmerzhafte Skelettveränderungen.